Ruhestätte Friedhof - Bestattungsinstitut Anke Schneider

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Ruhestätte Friedhof

Friedhöfe


Die Bezeichnung Friedhof stammt vom althochdeutschen "frithof" ab.
Man meinte hiermit nicht den Frieden sondern den "umfriedeten Ort". Es ist eine Ruhestätte für Verstorbene sowie ein Ort der Trauer und Erinnerung.
Selbst bei den Römern, Griechen und Ägyptern gab es schon Ruhestätten. Bei den Ägyptern war das Grab ein wichtiger Bestandteil des Totenrituals. Sie glaubten an ein Weiterleben im Jenseits daher wurde das Grab nach dem Status des Verstorbenen ausgestattet. Als Pyramiden sind die Ruhestätten der Pharaonen uns bekannt. Auch im Tal der Könige findet man heute noch Felsengräber als Ausdruck der Totenverehrung. Hier fand man etliche kostbare Grabbeigaben in den Grabkammern.
Die meisten Menschen konnten sich diese Grabform nicht leisten. Sie wurden meist in Lehmhütten wo die Verstorbenen in Matten eingewickelt wurden beigesetzt. Die Menschen die sich selbst dieses nicht leisten konnten wurden meist im Hof oder auf dem Feld beerdigt.
Die alten Römer und Griechen beerdigten in sogenannten Begräbnisstätten. Diese Begräbnisstätten befanden sich außerhalb von Wohnsiedlungen. Viele Grabstätten wurden wie Gebäude in einer Stadt angeordnet.Man nannte Sie Nekropolen
(nekros, griech. für Toter und polis für Stadt). Die reichen römischen Bürger fanden ihre Ruhe oft in Mausoleen die sich an einer Ausfallstraße befanden.
Auch römische Katakomben sind uns bekannt. Eine unterirdische Totenstadt. Arme Bürger bekamen dagegen nur eine Verbrennung.
Im Christlichen Abendland wurden die Vertorbenen meist auf dem Friedhof an der Kirche beerdigt. Man nannte den Friedhof auch Leichenhof oder Gottesacker. Durch Platzmangel wurden die Überreste nach kurzer Zeit wieder ausgegraben und in Beinhäusern aufgeschichtet. Auf dem Friedhof wurden auch Feste, Gerichtstage und Markttage abgehalten. Da es keine vorgeschriebene Grabtiefe gab, kamen oft bei Regen die Gebeine an die Oberfläche. Diese Probleme vergangener Jahrhunderte sowie auch die Pest führten bei den Menschen zum Umdenken.Ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde das Bestattungswesen immer mehr zur Aufgabe der Gemeinde. Außerhalb der Stadt entstanden jetzt Friedhöfe die parkähnlich angelegt wurden. Jeder Verstorbene hatte nun das Recht auf eine Grabstätte. Auf den alten Friedhöfen oder Gottesackern rund um die Kirche fanden Menschen von geringem Stand und auch ungetaufte Kinder meist keine Grabstätte.
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü